Erlebnisbericht: Ingressspieler goes Geocaching

Heute habe ich mir das erste Mal geocaching ausprobiert. Die Idee hatte ich, weil ich ‚irgendwas mit Bewegung‘ suchte, aber Sport an sich ziemlich langweilig finde.

Bisher habe ich bisweilen Ingress gespielt, was an sich ähnlich ist, allerdings rein auf augmented reality beruht, man in der Realität zwar an einen Platz gehen muss, aber dort nichts ‚echtes‘ suchen muss. Das ist auch ganz lustig und ich bin sicher, man kann auch beide Spiele kombinieren, wenn man dann mal unterwegs ist.

Weil ich also auch mal Geocaching ausprobieren wollte, hab ich mir fix einen Account bei Geocaching.com erstellt, mir die App c:geo heruter geladen. Mehr braucht man ja erstmal eigentlich nicht. Nachdem ich auch begriffen hatte wie die App funktioniert, hab ich mich an die ersten beiden ‚Tradi‘ Caches (Also Caches ohne Rätsel etc.) bei mir im Dorf heran gewagt. Das ist durch das in der App integrierte GPS mit Kompassfunktion eigentlich ziemlich leicht. Das sagt einem erstens wie weit der Cache noch weg ist und in welchem Winkel zum derzeitigem Standpunkt er sich befindet.  Auf der integrierten Karte sieht man dann einigermaßen gut, wie man zu den richtigen Koordinaten gelangt. Beim ersten Cache bin ich erst eine Abzweigung zu früh abgebogen und musste dann durch ein Gebüsch/Beet (sorry!!) zum Cache gelangen. Dann hatte ich den Cache dank des Hint in der Beschreibung schnell gefunden, eine Filmdose, versteckt unter einem Stein. Leben am Limit: Ich habe beim Heben des Cache in die Brennesseln gepackt. Und an der Verpackung waren eine Schnecke und eine Spinne! Aber da ich kein Phobiker bin war alles gut.20131125_105527

Lektion 1 war also: Man darf keine Angst vor Krabbeltierchen haben und es nicht schlimm finden sich auch mal die Finger schmutzig zu machen.

Danach wollte ich eigentlich bloß noch einkaufen gehen, da sich aber zufällig ganz in der Nähe des Supermarktes noch ein kleiner Cache befindet, habe ich diesen auch noch gesucht. Zuerst habe ich ihn garnicht gefunden. Obwohl ich an der richtigen Stelle gesucht habe. Aber er war wirklich gut getarnt. Ich hab dann bepackt mit Einkäufen nochmal geschaut und bin fündig geworden.

Fazit: Hat funktioniert. Aber da es wenig Caches in der Umgebung gibt, werde ich die relativ schnell gefunden haben und muss dann mit dem Bus sonst wo hinfahren um zu suchen. Ingress kann man ja immer an den gleichen Stellen spielen. Allerdings wird Ingress dann auch irgendwann langweilig, wenn man immer die gleichen Routen abgeht und letztendlich nichts ‚reales‘ in der Hand hat. Da hat Geocaching definitiv Potential, weil da noch ein bisschen mehr ‚Abenteuerfaktor‘ dazu kommt.
Ich glaube ich werde weiter Ingress spielen, aber Geocaching hat definitiv Potential zu einem neuen Hobby zu werden.

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Eine Antwort zu Erlebnisbericht: Ingressspieler goes Geocaching

  1. CptCotton schreibt:

    Gegen die wenigen Caches kann man etwas tun: Neue verstecken und Freunde ‚werben‘ 😉 Spass macht es auch die Rätsel der Mysterys zu lösen. Die kann man oft von der Couch aus lösen und dann wenn es passt suchen.

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